Bodo Möller Chemie

REACH – Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals

Das europäische Gesetz REACH sieht vor, dass Industrieunternehmen ihre chemischen Substanzen eigenverantwortlich auf mögliche Gefahren für Menschen und Umwelt untersuchen und diese für ihren Verwendungszweck registrieren müssen. Dies gilt besonders für Hersteller und Importeure.

Normalerweise können sich Anwender auf die Registrierungspflicht ihrer Lieferanten (Hersteller, Importeure) berufen. Es ergeben sich allerdings Verpflichtungen von den sogenannten nachgeschalteten Anwendern (Downstream User), dem Lieferanten bisher nicht registrierte Anwendungen mitzuteilen.

Die Bodo Möller Chemie steht in engem Kontakt mit ihren Lieferanten bezüglich aller Zulassungsfragen aus REACH. Als Bindeglied zwischen Hersteller und nachgeschaltetem Anwender unterstützen wir unsere Kunden bei Registrierung von Anwendungen und Fragen. Bodo Möller Chemie ist daran interessiert, nur mit Herstellern zusammenzuarbeiten, die REACH als eine wichtige wirtschaftliche Voraussetzung ansehen und mit dementsprechend hoher Priorität an der Umsetzung aller Erfordernisse arbeiten.

REACH
 
 
 
 
 
 

Mehr Informationen
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Kernelemente der neuen REACH Regelungen:

  • Alle Stoffe ab 1t/a Produktions- oder Importvolumen müssen bei der Europäischen Agentur für chemische Stoffe (ECHA) in Helsinki registriert werden.
  • Es muss ein sogenanntes Technisches Dossier erstellt werden. Die Anforderungen staffeln sich nach dem Produktions- oder Importvolumen (1, 10, 100, 1000t/a).
  • Ab 10t/a muss in jedem Fall ein Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Report) erstellt werden.
  • Stoffe mit besonderem Gefährdungspotential benötigen eine Zulassung.
  • Alle auf dem Markt befindlichen Stoffe müssen ab dem 1. Juni 2008 innerhalb von 6 Monaten vorregistriert werden. Wird diese Frist versäumt, wird dieser Stoff als Neustoff behandelt ohne Übergangsfrist.
  • Die Registrierung der Stoffe erfolgt gestaffelt nach Tonnage innerhalb von 3 Jahren(>1000t/a), 6 Jahren (>100t/a) und 11 Jahren (>1t/a), CMR-Stoffe ab 1 t/a und umweltgefährliche Stoffe ab 100t/a innerhalb von 3 Jahren.
  • Hersteller und Importeure sind verpflichtet, ihren Kunden Informationen zur sicheren Handhabung und Verwendung "identified use" zu geben.
  • Die erforderlichen Daten sind entsprechend den Anhängen VII (1-10t/a), VII und VIII (10-100t/a), VII-IX (100-1000t/a) und VII-X (1000t/a) zu liefern.
  • Besonders gefährliche Stoffe benötigen eine Zulassung (Autorisierung). Dazu zählen kanzerogene, mutagene, reproduktionstoxische Stoffe (CMR), persistente, akkumulierende und toxische Stoffe (PBT) und sehr persistente, sehr bioakkumulierende Stoffe (vPvB), sowie endokrin wirksame Stoffe.